Guerilla Marketing

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Pay Per Click

Posted by Felix on Mai 10th, 2006

facebook buch - marketing unter freunden: dialog statt plumper werbung

Pay Per Click steht für bezahlte Anzeigen in Suchmaschinen. Die wohl bekanntesten Programme sind Google AdWords und Yahoo/Overture. Wobei sämtliche Pay Per Click Angebote auf einem ähnlichen Modell basieren. Neben den „natürlichen“ Suchergebnissen werden gekaufte Textlinks mit einer kurzen Beschreibung eingeblendet. Die Positionen werden ähnlich einer Auktion vergeben. Wer den höchsten Betrag pro Click zahlt steht bei dem gewünschten Suchbegriff an oberster Stelle. Dabei entstehen nur Kosten, wenn tatsächlich Besucher einen Anzeigentext anklicken.

Einige Betreiber sind dazu übergegangen, die Positionen nicht alleine auf Grundlage des höchsten Gebots zu vergeben. Zusätzlich kommen andere Faktoren zum tragen: Stimmt die Überschrift und der Text einer Anzeige mit der Suchanfrage überein? Wie oft wird eine Anzeige im Verhältnis zu den Einblendungen angeklickt? Ist dieses Verhältnis gut, verbessert sich die Position. Et cetera.

Inzwischen ist es bei Google AdWords möglich Pay Per Click Kampagnen regional zu begrenzen. Beispielsweise betreiben Sie ein Restaurant in Köln und möchten, dass Ihre Anzeige nur bei Suchenden eingeblendet wird, die sich innerhalb eines bestimmten Radius um Köln herum befinden. Denn ein Interessent aus Berlin wird Sie nur selten besuchen, für seinen Klick zahlen müssen Sie aber trotzdem. Anhand der IP Nummer der Nutzer erkennt Google aus welcher Region die suchenden Personen stammen und ordnet die Anzeigen entsprechend zu. So können speziell bei regionalen Angeboten nationale Streuverluste vermieden werden.

Pay Per Click Kampagnen haben den Vorteil, dass die Anzeige bereits wenige Sekunden nach Abgabe eines Gebotes erscheint. Gewöhnliche Suchmaschinenoptimierung braucht hingegen mehr Zeit, um ihre volle Wirkung zu entfalten. Andererseits klicken Nutzer wesentlich öfter in den Bereich der „natürlichen“ Ergebnisse und blenden die Pay Per Click Anzeigen unbewusst aus. Außerdem entstehen bei Pay Per Click Kampagnen gewöhnlich höhere Kosten als bei der klassischen Suchmaschinenoptimierung.

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