Guerilla Marketing

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'12. Newsletter'

12. Newsletterversand – viele Fliegen mit einer Klappe

12. Newsletterversand – viele Fliegen mit einer Klappe

Posted by Felix on 11th Mai 2006

facebook buch - marketing unter freunden: dialog statt plumper werbung

Im Kapitel „Formulare – einfacher Kontakt und sammeln wichtiger Daten“ haben wir Ihnen gezeigt, wie Sie Adressmaterial für den Versand eines Newsletters sammeln können. Wenn Sie unsere Tipps aus den Kapiteln „First things first – Optimierung Ihrer Website“, „Content is King – und wird es auch noch lange bleiben“ sowie „Online Marketing Below The Line – alles aus einem Guss “ befolgen, werden Sie feststellen, dass die Anzahl der Anmeldungen für Ihren Newsletter kontinuierlich steigt. Die Leser, egal ob Interessenten, potentielle Partner oder Vertreter der Presse werden gewöhnlich gerne über neue und interessante Entwicklungen in ihrem Fachgebiet informiert, anstatt diese selber mühselig suchen zu müssen.

Grundlage für die Mitteilungen in Ihrem Newsletter können also auch die Beiträge sein, die Sie in Form besagter Fachartikel veröffentlichen. Somit müssen Sie die Inhalte nur einmal erstellen und können diese direkt mehrfach verwenden.

Ein praktisches Beispiel aus unserem eigenen Haus soll diese Vorgehensweise veranschaulichen:

Kurz nach der Gründung der conceptbakery haben wir einen Trendletter etabliert. Dieser informiert unter anderem über aktuelle Entwicklungen aus dem Bereich Marketing, neue Trends und Technologien als auch erfolgreiche Kampagnen in Deutschland und den USA. Dabei verweisen wir nur sehr vereinzelt auf unser eigenes Angebot, vielmehr versuchen wir den Lesern einen möglichst hohen Informationsgehalt zu bieten.

Dieser Trendletter erfüllt für uns folgende Funktionen:

a) Die einzelnen Beiträge werden sowohl für den Trendletter als auch für Veröffentlichungen in Fachmedien genutzt. Hierfür stellen wir die Beiträge in Online Presseverteiler ein. Zeitgleich werden führende Online Portale und Zeitschriften mit den Artikeln versorgt. Inzwischen haben sich viele der Portalbetreiber und Redakteure sogar direkt in unseren Newsletterverteiler eingetragen.

b) Die ständig steigende Anzahl der Fachartikel hat die Inhalte unserer Website angereichert und gleichzeitig die Anzahl der Links von externen Quellen auf unser Internetangebot gesteigert. Somit hat sich auch unsere Positionierung in den führenden Suchmaschinen verbessert. Selbstverständlich unter den für uns relevanten Suchbegriffen, da wir über Themen schreiben, die direkt oder indirekt mit unserem Angebot im Zusammenhang stehen.

c) Dies hat dazu geführt, dass auch die Anzahl der Unternehmen gestiegen ist, die sich in unseren Newsletterverteiler eingetragen haben. Zu Beginn haben wir gestaunt, welch teilweise namhafte Unternehmen, mit unseren Informationen versorgt werden wollen. Ohne den Einkauf von Adressen haben wir inzwischen eine recht beachtliche Adressdatenbank aufgebaut. Teilweise pflegen wir zu diesen Unternehmen mittlerweile eine Geschäftsbeziehung. Dieses Vorgehen ist wesentlich erfolgreicher, als eine reine Kaltaquise. Entweder kommen Unternehmen direkt auf uns zu, da bestimmte Beiträge ihr Interesse geweckt haben. Oder wir sprechen vereinzelt besonders interessante Unternehmen gezielt an und versorgen sie mit individuellen Sonderangeboten. Schließlich bietet der Satz „Sie beziehen nun seit einigen Monaten Informationen unseres Trendletters, daher möchten wir Sie Fragen, ob Sie Interesse haben vergleichbare Informationen in einem persönlichen Gespräch auszutauschen…“ einen sehr guten Einstieg in ein Gespräch.

d) Im Rahmen der Newsletter-Anmeldung erklären sich die Inserenten bereit, mit Werbe-Mails der conceptbakery versorgt zu werden, die sie auf aktuelle Sonderaktionen oder neue Produkte hinweisen.

e) Wir verweisen auch auf Veranstaltungen, die wir unseren Abonnenten ans Herz legen möchten. Gewöhnlich sind wir dort selbst als Besucher, Aussteller oder Referenten vertreten. Ebenfalls eine gute Gelegenheit sich ein wenig näher kennen zu lernen.

Sie sehen als Guerillas erzielen wir, dank der engen Verzahnung unterschiedlicher Aktionen, mit wenig Aufwand eine breit gefächerte Wirkung.

Mindmap: Inhalt des Kapitels auf einen Blick

Weiter mit dem Kapitel „13. Community Marketing – wenn dann richtig

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